Presse

Tschick


"Anna Lena Kühner weiß den Roman mit Tempo, Witz und Gespür für jugendliche Befindlichkeiten zu inszenieren (...) der Roman steckt voller großer Gefühle - und die springen einen von der Bühne des Theaters der Keller mit der ersten Minute ins Gesicht. Dieser "Tschick" ist Rock'n Roll, und das nicht nur, weil die drei Studierenden der hauseigenen Schauspielschule ab und zu in die Saiten greifen. (...) Eine wilde, sehr lebendige und junge Komödie mit Tiefgang." (Kölner Stadt-Anzeiger, 6.11.14)

"Tschick reißt alle mit ! .... Emil Schwarz – der „Profi“ des Darsteller-Trios – spielt überaus glaubwürdig den Heranwachsenden, dessen Unbekümmertheit von Selbstzweifeln überlagert wird, der zwischen Selbstsicherheit und Unsicherheit hin- und hergerissen wird. Eigentliche Hauptperson aber ist Tschick: Manuel Bashirpour ist die ideale Besetzung. (...) Schauspielschülerin Franziska Ferrari erweist sich als wahres Verwandlungswunder
Das alles wäre nichts ohne Franziska Ferrari, wie Bashirpour besucht auch sie noch die Schauspielschule der Keller. Sie erweist sich in ihren verschiedenen Rollen als wahres Verwandlungswunder: schrullig als Mutter, arrogant als Tatjana, energisch und ratlos als Lehrerin, komödiantisch als Sprachtherapeutin, schräg als überlebender Wehrmachtssoldat. Vor allem aber sensibel, verletztlich und ein bisschen frühreif als Isa, die auf einer Müllhalde zu den beiden Jungen stösst, sich aber bald wieder absetzt. (...) Das überwiegend erwachsene Premierenpublikum war begeistert.

Das jugendliche (Zielgruppen-)Publikum dürfte noch begeisterter sein." (koeln- nachrichten 3.11.14)

Das Produkt

"Ebenfalls mit den Archetypen und Klischees unserer Gesellschaft setzt sich (...) der Schauspieler Hendrik Vogt in Mark Ravenhills Satire "Das Produkt" auseinander. Die Inszenierung der Wuppertaler Bühnen von Anna-Lena Kühner ist einer der Abende, die von Festivals gerne übersehen werden, weil sie nicht auf vordergründige Regie-Gimmicks und gebaute Sensationen setzt, sondern mit ihrem in jeder Sekunde präsenten Schauspieler und genau kalkulierten Mitteln ein Hollywood-reifes Epos entwickelt." (Deutschland Radio Kultur, Alexander Kohlmann 03.07.2012)

"Hendrik Vogt brilliert in der dramatisch-drastischen Mediensatire "Das Produkt" als Alleindarsteller. (...) Die "Produkt"-Premiere stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass auf den Punkt inszeniertes (Regie: Anna-Lena Kühner) und gespieltes Theater es problemlos mit Kino oder TV aufnehmen kann. Weil unser Kopf die Bilder selber macht. Zumal wenn er den richtigen Imput bekommt. Und solchen richtigen Imput, den liefert Hendrik Vogt. (...) 55 Minuten dauert das Ganze nur - (...) wobei Hendrik Vogt es - neben allen anderen Hochklasseleistungen - auch noch schafft, seiner Rolle dieses doppelte, zerrissene Gesicht zu geben."

( WZ, Veronika Pantel (27.01.2012)